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Widescreen in ECHT


16.03.2008 - 21:51 Uhr



Heute m├Âchten wir Ihnen einmal ein ganz besonderes Kinoprojekt vorstellen:

Eine technisch etwas anspruchsvollere Aufgabe wurde hier vom Team JBS-Heimkino-S├╝dwest, dem Heimkinomacher Trier/Luxemburg umgesetzt.

Zuerst sollte es nur ein neuer Projektor sein, denn der Kunde war bereits seit Jahren mit dem Thema Heimkino bestens vertraut und somit nahm ein DreamBee den bis dahin angestammten Platz des ausgedienten Sony HS50 ein. Das hervorragende Bild des DreamBee, welches bei der Demo in unseren R├Ąumlichkeiten auf Anhieb ├╝berzeugte, stimmte den Kunden jedoch zuhause etwas nachdenklich. Hier war seit Jahren eine 4:3 Rahmenleinwand mit mikroperforiertem Tuch montiert. Da mu├čte nachgebe├čert werden.

Bei einem vor Ort Besuch machten wir uns dann einen eigenen Eindruck von dem bestehenden Kino und planten die weiteren Schritte zur Realisierung einer m├Âglichst perfekten zuk├╝nftigen L├Âsung. Schnell war klar, da├č hier eine neue Leinwand her mu├čte und ein 21:9 Widescrenformat den Vorstellungen des Kunden in Verbindung mit den r├Ąumlichen M├Âglichkeiten die beste L├Âsung darstellte.

Der Besuch vor Ort wurde gleich mit der Vorf├╝hrung eines Ikon Lautsprechersystems aus dem Hause Dali verbunden, welches auf Anhieb begeisterte und die bereits geplante Bestellung bei einem bekannten Lautsprecherversender er├╝brigte. Diese Vorf├╝hrung galt als "Teufel"-saustreibung und somit wurde ein Heimkinomacher zum wiederholten Male zum Exorzist. :-)

Da die Lautsprecher nun alle hinter der Leinwand positioniert werden sollten, wurde auch bei der Wahl der Leinwand besonders auf die klangliche Beeinflu├čung des verwendeten Leinwandtuches ein kritisches Auge geworfen. Hinter der Leinwand ist der perfekte Platz f├╝r die Lautsprecher in einem Heimkino, denn nur so wird Bild und Ton bestm├Âglich verbunden. Die Dialoge kommen nicht von der Decke, vom Boden oder aus den Ecken, sondern wirklich aus dem Mund der Schauspieler. Be├čer geht es nicht.
Der Vorteil ist auch, da├č man drei gleiche Standlautsprecher hinter der Leinwand positionieren kann und somit keine klanglichen Ver├Ąnderungen wahrnehmbar sind, wenn zum Beispiel der Schauspieler w├Ąhrend eines Dialogs durchs Bild wandert oder ein Klangeffekt (fahrendes Auto) sich von einer Seite zur anderen bewegt. Die einzelnen Lautsprecher haben alle dieselbe Abstrahlachse. Anders ist das bei einem kla├čischen Centerlautsprecher, der immer einen Kompromi├č darstellt, da er im Normalfall ja unter oder ├╝ber dem Bild positioniert werden mu├č und somit eine andere, meist kompaktere, Bauweise aufweist.
Die Wahl bei der Leinwand fiel auf eine akustisch transparente, 3m breite "Cadre 1 curved" Leinwand im Format 21:9 aus dem Hause Davision.
Davision hat sich mit seiner Cadre Leinwandserie, welche in Deutschland gefertigt werden, bereits seit Jahren einen hervorragenden Ruf unter den Heimkinofans aufgebaut. Diese hier eingesetzte Leinwand ist die erste ihrer Art von Davision. F├╝r Sonderanfertigungen hat man hier stets ein offenes Ohr.
Nach dem erfolgreichen Prototyp entschlo├č man sich dann auch dieses Modell in die Produktpalette aufzunehmen.

Ein Dank geht hier auch an das Team von Image AG, welche die Leinwand "just in Time" am Aufbautag pers├Ânlich anlieferten.

Es handelt sich wie bereits erw├Ąhnt bei der Leinwand um eine akustisch transparente Ausf├╝hrung, welche jedoch nicht wie das vorherige montierte Modell ein mikroperforiertes Tuch besitzt, sondern mit einem sehr hochwertigen, gewebten Tuch , ausgestattet ist. Mikroperforierte T├╝cher haben den Nachteil von MoirŔ- Effekten, welche auftreten k├Ânnen, wenn sich die Pixelstruktur des Projektors mit der Lochstruktur der Leinwand deckt. Zudem ist die klangliche Beeinflu├čung der dahinter montierten Lautsprecher immer schon ein bekannter Nachteil dieser Technik. Im Hochtonbereich wird das Klangbild stark bed├Ąmpft. Die Vorteile des bei Davision neu eingesetzten Tuchmaterials sind eine be├čere Bildqualit├Ąt ohne MoirÚ- Effekt und be├čerer Frequenzgang bei der Bed├Ąmpfung des Tons.
Das Leinwandtuch besteht aus zwei aufeinander gelegten T├╝chern. Das hintere schwarze Tuch bewirkt einen be├čeren Kontrast und mindert den Lichtaustritt an der R├╝ckseite der Leinwand.

Doch genug von so viel Technik. La├čen wir einmal ein paar Bilder sprechen - Hier sind wir nun schon mitten im Aufbau des Kinos.




Wie man auf diesem Bild erkennen kann wurde zuerst eine Holzkonstruktion vor die Dachschr├Ąge montiert, die zur Aufnahme der Leinwand dient. Links sieht man auch die Leinwand von hinten und das schwarze Tuch auf der R├╝ckseite.



Hier ist die Leinwand nun schon montiert. Anschlie├čend wird die Wand noch mit schwarzem Mollton geschlo├čen.

Doch da ist noch etwas Besonderes an der Cadre Leinwand: Sie ist leicht gebogen. "Was soll das denn nun?" fragen Sie sich sicherlich. Nun, auch im gro├čen Kino findet man so etwas. Die "Profis" unter den Lesern werden bei dem Nachfolgenden Bild wi├čen, wieso das Ganze.



Auf dem Bild ist der "Rochen" Dream Bee zu sehen, wie er durch ein "Bullauge" sieht. Das "Bullauge" ist eine Vorsatzlinse, bekannt unter dem Namen "ISCO III", welche auf einem eigens angefertigten Gleitschlitten montiert ist.

Nun folgen ein paar Erl├Ąuterung ├╝ber einen h├Âchst intere├čanten L├Âsungsansatz:

Es kommt nun ein Anamorphot zum Einsatz. Anawas? Anamorphot. [griechisch, "Entzerrer"]. Dies ist etwas Spezielles, was aus dem gro├čen Kino in hochwertige Heimkinos einziehen kann, wenn man bereit ist, diesen nicht gerade preiswerten Weg zu beschreiten. Das Endergebnis ist aber jeden Cent wert. Soviel schon vorweg.

Wie viele Leser wi├čen, ist bei genauerem Betrachten der DVD Sammlung der gr├Â├čte Teil der Kinohighlights im Format von 2,35:1, be├čer bekannt als "21:9 Widescreen", abgespeichert. 21:9 ist das dem menschlichen Sehen angepa├čte Kinoformat. Der Mensch kann in der Breite wesendlich mehr Information erfa├čen als in der H├Âhe. Ein Bild in 3m Breite und 16:9 (1,69 m Bildh├Âhe) kann einen "erschlagen" aber in 21:9 mit derselben Bildbreite (1,29 m Bildh├Âhe) und demselben Sitzabstand wirkt das Ganze sehr angenehm.

Was hei├čt dies in der Praxis? Man hat beim Betrachten eines 21:9 Filmes wieder die schwarzen Balken oben und unten auf der Leinwand. Da das Panel des Projektors das Format 16:9 aufweist, werden oben und unten Pixel "tot" geschaltet. "Kein Problem" denken manche, "dann zoome ich bei einer 21:9 Leinwand das Bild einfach auf und pa├če es wieder in die Leinwand ein". Wenn der Zoombereich dies zul├Ą├čt, ist dies auch eine M├Âglichkeit. Mann mu├č aber auch noch die H├Âhe anpa├čen und das Bild per Len├čhift, welchen nicht jeder Projektor besitzt, nach oben bzw. unten "kurbeln". Das Ganze an der Decke ist schon nicht so bedienfreundlich.
Aber was ein echter Kinoliebhaber ist, scheut ja keinen Aufwand. Ein richtig maskiertes Bild sieht doch schon wieder viel be├čer aus.
Nun ├╝berlegen wir mal was da pa├čiert ist. Ich schalte ca. 24 % der Pixel aus. Hm, da geht jede Menge Aufl├Âsung fl├Âten und das kostet auch Licht. Klar, zudem man die Lichtmenge ja nun auch noch auf eine wesentlich gr├Â├čere Fl├Ąche (33% breiter) verteilt hat. Das Bild ist nun zwar richtig auf die 21:9 Leinwand angepa├čt, wesentlich breiter als vorher, aber auch leider dunkler. Da mu├č es doch eine be├čere L├Âsung geben. Klar, erfunden wurde diese sogar schon zu einer Zeit, als noch keiner an Pixel dachte. Bereits in den fr├╝hen 50er Jahren wurde diese Technik im Kino eingesetzt und ist heute noch in jedem Kino zu finden:
Es ist der Anamorphot, eine Vorsatzlinse.

Was steckt hinter dieser K├Ânigsl├Âsung? Hierzu springen wir in der Zeit einmal ein halbes Jahrhundert zur├╝ck und schauen, vor welchem Problem die Filmtechniker damals standen und welche pfiffige L├Âsung sie sich dazu einfallen lie├čen:
Damals, zu Anfang der 50er Jahre, konkurrierte das Kino gerade mit einer sich rasend verbreitenden neuen Technik. Es war das Fernsehen. Diese kleinen Flimmerkisten in den heimischen Stuben sorgten daf├╝r, da├č die Kinos an Zuschauerschwund litten. Man mu├čte also das Kino wieder attraktiver machen. Ein Ansatz war der Wunsch von breitem fe├čelnden Filmmaterial. Das Kino sollte die kleinen Flimmerkisten in den K├Âpfen der Menschen f├Ârmlich erschlagen, denn welcher TV kann schon echtes Kinofeeling hervorrufen? Also mu├čte ein neues Format her. Standard war damals wie heute 35 mm Filmmaterial. 70mm w├Ąre der Wunsch gewesen. Dies h├Ątte aber f├╝r die breite Kinolandschaft einen sehr gro├čen Kostenaufwand mit sich gezogen. Neue Filmkameras, Schnittpl├Ątze, Vervielf├Ąltiger und Projektoren h├Ątten das ganze Vorhaben finanziell nicht realisierbar gemacht.
Man arbeitete daher nun mit einem Trick:
Vor die Aufnahmekamera wurde eine spezielle Linse (ein Anamorphot) montiert, welche das Bild horizontal gestaucht aufzeichnete. Schnitt und Vervielf├Ąltigung gingen den gleichen Weg wie das bisherige Standartfilmmaterial, aber im Kino wurde vor den Projektor nun ebenfalls ein Anamorphot gefahren, welche das Bild wieder in die Breite zog. Der Vorhang ging weiter auf und das Bild wurde bei gleicher H├Âhe wesentlich breiter. Vergleichbar ist das Prinzip heute mit unseren anamorph aufgezeichneten DVDs. Somit erhielt der "Widescreen" weltweit Einzug in die Kinos und blieb uns mit derselben Technik, des Anamorphoten, bis heute erhalten.
Soviel zu einem kleinen Ausflug in die Geschichte der gro├čen bewegten Bilder.

Das gleiche Prinzip haben wir in unserem anspruchsvollen Projekt angewandt.
Zuerst wird das 21:9 Bild mittels eines Scalers, in diesem Fall der DVDO VP50, neu berechnet und auf die volle Panelh├Âhe gezogen. Auf der Leinwand verschwinden die schwarzen Balken, aber das Bild ist verzerrt mit "Eierk├Âpfen" in einer Bildbreite von 2,29 m sichtbar. Dann wird als n├Ąchstes ein Anamorphot, hier die wohl beste Optik auf dem Markt, eine Isco III, vor die Optik des Projektors geschoben und das Bild geht in die Breite. Das Bild hat nun wieder das richtige Format. 21:9 in 3m Bildbreite! Die Isco III ist auf einem speziellen Gleitschlitten montiert, welchen wir hier selbst bauten, soda├č er von Hand leicht zur Seite geschoben werden kann, sollte man einmal einen 16:9 Film sehen wollen. Am Scaler wird dann nur noch per Knopfdruck die Verzerrung ├╝ber eine Speicherbank abgeschaltet.
Die Bildh├Âhe ├Ąndert sich nicht, sondern nur die Breite. Wie im echten Kino. 16:9 entspricht in diesem Kino (2,29 m x 1.29 m) und 21:9 (3,00 m x 1,29 m).
Somit nutzt man bei 16:9 und bei 21:9 Filmmaterial immer die volle Lichtst├Ąrke und Bildinformation des Projektors. Man hat eine wesentlich h├Âhere Bilddichte, da ja keine Bildpixel verschwendet, oder gr├Â├čer gezoomt werden.



Hier ist die Optik f├╝r einen 16:9 Film zur Seite geschoben.


Doch wo Licht ist, ist auch Schatten, einen Nachteil hat ein solcher Anamorphot n├Ąmlich: Er ruft funktionsbedingt eine leichte Ki├čenverzerrung des Bildes hervor. Bei dem hier verwendeten Modell der Isco III ist dies zwar geringer, aber trotzdem vorhanden. Hier kommt nun die gebogene Leinwand von Davision zum Tragen. Die Biegung der Leinwand ist nicht zuf├Ąllig gew├Ąhlt, sondern dem Anamorphoten angepa├čt, so da├č die Verzerrung vollst├Ąndig ausgeglichen wird.
Das Ergebnis ist ein 3m breites Bild in Widescreen 21:9, bei voller Ausnutzung des Panels, wesentlich mehr Licht und keine Verzerrung. Das Gesamtergebnis ist damit mehr als zufrieden stellend.



Der Kunde war sehr zufrieden, wie man sich denken kann, und wir Heimkinomacher werden mit Sicherheit auch noch f├╝r einen Filmabend vorbeikommen.



Auch Betty scheint es in der neuen Heimat zu gefallen



Platz nehmen und wohl f├╝hlen!
Wie man sieht, kamen hier vier Dali On Wall Lautsprecher f├╝r den Rearbereich zum Einsatz. Eine solche L├Âsung kann auch altgesottene Heimkinofreaks wie wir es sind zum Schw├Ąrmen bringen. Da m├Âchte man gar nicht mehr heimfahren. Und somit wurde es auch sehr sp├Ąt, bis man sich von dem Kunden verabschiedete, aber nicht ohne das Versprechen auf einen baldigen Besuch.


Wir, das Team von JBS, sind echte Heimkinomacher - Auch wenn es anspruchsvolle Ziele im Heimkino gibt, stehen wir Ihnen mit L├Âsungen und pers├Ânlichem Einsatz zur Seite.

Bei uns hei├čt es nicht umsonst:

... wir leben Heimkino!



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